Geocaching & GPS-Wandern


Koordinaten Hotel Winterhaldenhof

48°18’06 N

008°22’19 O

Höhe: 396 m

Geocaching

Geocaching ist eine moderne Form einer Schatzsuche bzw. Schnitzeljagd. Ausgestattet mit einem Global Positioning System-Empfänger (kann bei uns geliehen werden) und den Koordinaten eines „Schatzes“ aus dem Internet (z.B. in Schenkenzell oder Schiltach) kann man die Schätze finden, die jemand anderes an ungewöhnlichen Plätzen versteckt hat.

Geocaching lässt sich am besten als eine Art moderner Schatzsuche und Schnitzeljagd beschreiben. Kurz und generalisiert gefasst: Es gibt Leute, die verstecken irgendwo Dosen voller kleiner netter Dinge sowie einem Notizbüchlein, dem Logbuch. Und veröffentlichen das Versteck in Form von Koordinaten im Internet.

Dies lesen andere, merken sich die Koordinaten und nutzen ihr GPS-Gerät, um diese Schätze zu finden. Dann wird eine Kleinigkeit aus dem Inhalt der Dose ausgetauscht, der Besuch geloggt und die Dose wieder an derselben Stelle versteckt – für den nächsten …

Es gibt unterschiedlichste Cache-Arten, vom einfachen Cache, bei dem man praktisch fast mit dem Auto vorfahren kann über Caches, die nur mit speziellem Equipment erreichbar sind (z. B. mit Bergsteiger- oder Schnorchelausrüstung) bis hin zu Rätselcaches, die vor Ort oder sogar schon im Vorfeld Recherche und Knobelei erfordern.

Aber eine Gemeinsamkeit gibt es immer: Der mit dem Geocaching verbundene Spaß. Spaß am Unterwegssein, am Draußensein. Spaß an der Suche und der Knobelei. Spaß an der Herausforderung. Und Spaß am Austausch mit anderen Geocachern – über die Logbucheinträge, über die einschlägigen Websites oder Foren oder auch bei Treffen, sogenannten Event-Caches.

Wandern mit GPS

GPS-WandernDie modernen GPS-Geräte verraten nicht nur ihre Position, sondern bieten dem Nutzer darüber hinaus vielfältige Navigationshilfen wie die Ermittlung der Entfernungen, Wandergeschwindigkeiten und Details über die zurückgelegte Strecke.

track / track back

Während einer Wanderung nimmt das eingeschaltete GPS-Gerät in regelmäßigen Zeitabständen Punkte auf. Diese sind auf dem Display des Gerätes als Linie (Track) verbunden. Ist man aufgrund einer Wetterverschlechterung gezwungen, rasch umzukehren, wählt man im Menu die Funktion track back und läuft entlang der gespeicherten und im Display sichtbaren Linie (track), zurück (back) zum Ausgangspunkt der Tour.

Wegpunkte

Unterwegs können markante Geländeformen, Hütten oder Wegekreuzungen als zusätzliche Wegpunkte zur verbesserten Orientierung manuell aufgenommen werden. Die neuen Wegpunkte werden unter einem entsprechenden Namen gespeichert oder mit Symbolen versehen.

Routen

Die Aneinanderreihung von mehreren Wegpunkten wird als Route bezeichnet. Wird eine auf dem GPS-Gerät gespeicherte Route aufgerufen, erscheint im Display eine Linie mit den Wegpunkten. Die Richtung und die Entfernung zum jeweils nächsten Wegpunkt werden angezeigt. GPS-Geräte können so eine von Modell zu Modell verschieden hohe Anzahl an Routen archivieren.

Tourenplanung

Bereits im Vorfeld einer Wanderung kann man die Positionen wichtiger Punkte im GPS-Gerät abspeichern, indem man deren Koordinaten aus einer Karte eingibt. Wichtig dabei ist, daß man das auf der Karte verwendete Koordinatensystem und Kartendatum auf dem GPS-Empfänger einstellt. Noch einfacher geht das, wenn man am heimischen PC mit einer digitalen Karte arbeitet. Das mühsame Ablesen und Eintippen der Koordinaten und das Erstellen der Routen entfällt. Mit entsprechender Software und einem Zusatzgerät, ähnlich einer Computermaus, kann man nun Punkte und Routen auf einer Karte anfahren und über eine Schnittstelle auf das GPS-Gerät übertragen und speichern Nach einer Tour besteht natürlich die Möglichkeit, die unterwegs aufgezeichnete Strecken auf den PC zu übertragen und weiter zu bearbeiten. Der heimische PC wird somit zum privaten Routenarchiv.

Risiken von GPS

Die große Gefahr besteht in erster Linie darin, daß man sich zu sehr auf das Hilfsmittel GPS verläßt. Was passiert, wenn die Batterie erschöpft ist, ein Empfang aufgrund der Topographie unmöglich ist oder das Gerät durch einen mechanischen Defekt ausfällt? Gerade deshalb sollte man auf längeren Wanderungen unbedingt immer Karte, ggfs. Kompaß und im Gebirge zusätzlich einen Höhenmesser mitnehmen.